USA - Reise
 
 

Vor dem Geithainer Rathaus fand am 12.09. die offizielle Verabschiedung der Musiker durch Präsentation der Uniform vorm Geithainer RathausBürgermeister Heinz Herzog und Landrätin Petra Köpping statt. Erstmals präsentierten die Blasorchestermitglieder ihre neuen Uniformen, die mit Eigenmitteln und Geldern der Kultur- und Umweltstiftung der Sparkasse Leipzig finanziert wurden. Am 19.09. startete der Bus von Geithain mit 48 Musikern um 3:00 Uhr in Richtung Flughafen Leipzig. Mit Lufthansa flogen wir von Leipzig über die Zwischenstation Frankfurt am Main nach New York, wo wir gegen 13:00 Uhr Ortszeit ankamen. Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und der Ostküste der USA beträgt minus 6 Stunden. Unsere Gastgeber Vor dem Auftritt in der St. Patrick Kathedraleholten uns mit einem Bus vom Flughafen ab und nach einer Fahrt von 90 Minuten durch New York kamen wir auf dem Gelände des Germania Parks in Dover (New Jersey) an. Nach der Aufteilung auf die Gastfamilien fand ein gemütliches Beisammensein zum näheren Kennenlernen statt. Den 20.09. nutzten viele zum Einkaufen oder Bummeln, denn erst am Nachmittag war eine Probe fürs Oktoberfest angesetzt. Drei musikalische Höhepunkte hatten wir am 21.09. zu gestalten. Am Morgen spielten wir in der New Yorker St. Patrick-Kathedrale bei einem Gottesdienst zu Ehren des General Steuben. Jedes Jahr wird ein Orchester unter den vielen Mitwirkenden der Steubenparade ausgewählt, dass diesen Gottesdienst musikalisch umrahmen darf und im Jahre 2002 war es unser Foto mit Siegfried & Roy vor der KathedraleBlasorchester. Anwesend waren auch die Grand Marshal der Steubenparade 2002 Siegfried und Roy. Da ihre Limousine direkt neben unserem Bus stand, kam es zu einem kurzen Treffen mit den Stars aus Las Vegas und einige Erinnerungsfotos wurden geschossen. Dann fuhren wir zum Stellplatz für die Steubenparade. Bei herrlichem Sonnenschein marschierten wir auf der Fifth Avenue, bejubelt von den zahlreichen Zuschauern am Straßenrand. Eine Erinnerungsschleife an die Steubenparade 2002 übergaben die Veranstalter vor der Ehrentribühne dem Orchester. Offenbar gefiel den Veranstaltern unser Blasorchester so gut, dass wir für das Titelfoto des offiziellen Flyer zur Steubenparade 2003 ausgewählt wurden. Nach der Parade fuhren wir zurück zum Germaniapark. Auf dem dort stattfindenden Oktoberfest spielten Blasorchester und Steubenparade auf der Fifth AvenueGiten100 von 17:00 Uhr bis nach Mitternacht zum Tanz und gemütlichem Beisammensein. Die Tanzfläche füllte sich bei fast jedem Musikstück und wenn es unser Repertoire hergab, erfüllten wir natürlich auch Zuschauerwünsche, so zum Beispiel den "Anton aus Tirol" oder den "Chickendance". Am 22.09. spielten Blasorchester und Giten100 ab 12:00 Uhr auf dem Oktoberfest. Bei traditionellem deutschen Essen und Trinken unterhielten wir die Besucher bis zum späten Abend. Getanzt wurde natürlich auch wieder und der Schul- und Gesangsverein führte ein kleines Programm auf. Einer Ice Cream Parade durch die Tischreihen, angeführt vom Blasorchester, schlossen sich viele Kinder und Erwachsene an. Viele Besucher des Oktoberfestes versuchten im Gespräch mit den Orchestermitgliedern Neues über Deutschland zu erfahren. Gegen 21:00 Uhr endeten mit den letzten Klängen die musikalischen "Arbeitstage" in den USA. Die nächsten Tage waren für Besichtigungen und Ausflüge reserviert.
Blasorchester und Giten100 im Germaniapark
Am 23.09. fuhren wir nach New York City. Vom Bundesstaat New Jersey gelangt man entweder über den Lincoln-Tunnel oder die George-Washington-Brücke nach New York. Zuerst besichtigten wir das Gruppenfoto auf den Treppen im WintergartenEmpire State Building. Von der Aussichtsplattform blickt man in die Häuserschluchten der Stadt und auf Bekanntes wie UNO-Hauptquartier, Central Park, Chrysler Building, Freiheitsstatur und die Wall Street mit ihren Hochhäusern. Weiter ging es zum Wintergarten, Empire State Buildingder bei den Anschlägen auf das World Trade Center zu großen Teilen zerstört wurde und bis auf Restarbeiten wieder aufgebaut war. Von hier aus konnte man Ground Zero überblicken. Mit dem Bus fuhren wir durch China Town und den Times Square entlang. Danach konnte jeder New York noch ein bischen selbst erkunden. Einige fuhren mit der U-Bahn, kauften im Rockefeller Center ein, besuchten die Börse oder spazierten auf dem Broadway. Am Abend fuhren wir 2 Stunden mit einem Schiff der Circle Line. Der Blick vom Wasser auf die Beleuchtung der Wolkenkratzer und Brücken war beeindruckend. Natürlich umfuhren wir auch die Freiheitsstatur. Spät am Abend fuhren wir mit dem Bus noch einmal über den jetzt hell erleuchteten Times Square und der erlebnisreiche Tag endete um Mitternacht im Germaniapark. Für den 24.09. stand eine Fahrt nach Atlantic City an. In der Stadt der vielen Casinos versuchten einige ihr Glück an den vielen Slotmaschinen und bei anderen Glücksspielen. Da das Wetter sehr schön war, nutzten viele den Tag zum Spaziergang an der Uferpromenade und zum BadAmerikanischer und Kanadischer Niagarafall im Atlantik. Am 25.09. fuhren wir für zwei Tage an die Grenze zwischen den USA und Kanada zu den Niagarafällen. Auf der achtstündigen Busfahrt durch drei Bundesstaaten sahen wir viel von der Landschaft. Nach der Ankunft auf kanadischer Seite erfolgte die Zimmeraufteilung und dann zogen wir los, um die Niagarafälle zu besichtigen. Die großflächigen Parks und Anlagen rings um die Niagarafälle laden zum Verweilen einEintrittskarte CN Tower und wenn es dunkel wird, werden die Niagarafälle verschiedenfarbig angestrahlt. Es bot sich uns ein beeindruckendes Naturschauspiel, dass von verschiedenen Aussichtsplattformen beobachtet werden konnte und die vielen Souvenirshops hattenBlumenuhr in den Niagaraparkanlagen bis spät in die Nacht geöffnet. Am 26.09. starteten wir nach Toronto zur Besichtigung des CN-Tower. In den Aufzüge zur Turmspitze hat man freie Sicht auf die Stadt Toronto und auch auf der Aussichtsplattform gibt es etwas Besonderes. In den Boden ist auf einer Fläche von 3 x 5 Metern eine dicke Glasplatte eingelassen und man hat freie Sicht nach unten und zum Betreten der Glasfläche gehört schon etwas Mut. Auf der Rückfahrt zu unserem Quartier an den Niagarafällen verweilten wir noch an einigen Sehenswürdigkeiten des Niagaraparks, so zum Beispiel an der Blumenuhr, am Ufer des Niagaraflusses und einige nutzten auch die Möglichkeit der Flussüberquerung mit einer Seilbahn. Eingehüllt in einen blauen Umhang kann man mit dem Schiff fast bis an die Niagarafälle heranfahren und bei tosendem Lärm und spritzendem Wasser entstehen unvergessliche Eindrücke. Abends ging es in die Karaokebar und einige offenbarten dort mehr oder minder ihre Sangesfähigkeiten. Am 27.09. fuhren wir zurück nach Dover und am Abend fand die Abschiedsfeier im Germaniapark statt. Festlich gekleidet, wir natürlich in unseren Uniformen, traf manAbschlussveranstaltung im Germaniapark sich zum Abendessen, Gastgeschenke wurden überreicht, Erinnerungsfotos gemacht und das Tanzbein geschwungen. Am 28.09. gegen Mittag hieß es dann endgültig Abschied nehmen von unseren Gastfamilien. Im Germaniapark wartete der Bus, der uns zum New Yorker J.F.K. Flughafen bringen sollte und unser Flug startete um 19 Uhr Ortszeit. über Frankfurt am Main ging die Flugreise am 29.09. nach Leipzig, wo uns ein Bus nach Geithain abholte. Glücklich kamen wir gegen 12 Uhr in Geithain an, wo eine Reise endete, die jeder mit dem Wort unvergesslich verbinden dürfte.

 
Abschlussfoto mit Präsident Arnold Lange
 
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