Ostseereise 2011
 
23.07.   Zingst   30.07.
 
 

Angelehnt an den Fernsehklassiker "Dinner for one" könnte man zum Start unserer Reise sagen: "The same procedure as last year". Die Kurzfassung: -- Start am 23. Juli um 7:50 Uhr in Geithain -- der gleiche Bus vom Busunternehmen Ludwig, voll beladen mit Instrumenten undRegenfolgen auf Zingster Straßen bei Anreise Reisetaschen -- Getränkeversorgung an Bord -- kleinere Staus auf der Autobahn und Ankunft in Zingst um 15:45 Uhr -- Unterkunft in Appartementanlage "Residenz am Strand". Bei Sonnenschein sind wir in Geithain gestartet und auf dem Darß empfing uns Regen, der schon seit Freitag dort für Überschwemmungen sorgte. Nach Bezug der Appartements fanden wir uns zum gemeinsamen Abendessen im Restaurant "Metaxa" ein. Da nach KarteGriechische Momente mit Ouzo gegessen wurde, dauerte es eine Weile bis alle 59 Mitreisenden mit Essen versorgt waren. Der nach dem Essen reichlich gereichte Ouzo war ein Dank der griechischen Restaurantbesitzer, weil wir mit unserem Gesamtrechnungsbetrag Griechenland zur Hälfte gerettet haben, glaub ich jedenfalls. Unser erster Auftritt fand am Sonntag in Stralsund anlässlich der Wallensteintage statt, ein historisches Volksfest am Hafen und in der Innenstadt im Juli mit langer Tradition. Da unsere Bühne in der Nähe der Fahrgeschäfte des Rummels aufgebaut war, beim Geräuschpegel Daumen nach oben, stellten wirKein Saxophon, auch nicht hinter der Box --- Moderation uns vor dem Ozeaneum auf und boten dort unser Programm dar. "The same procedure as last year" Unser buntes Musikprogramm, extra für die Ostseereise zusammengestellt, umfasste maritime Titel, Polken. Märsche und Evergreens sowie als Abschluss den Steigermarsch. Übrigens wurde vor dem Auftritt am Sonntag ein Saxophon gesucht, welches auch bis zum Ende der Reise nicht zur Verfügung stand, da es zu Hause vergessen wurde. So übernahm Mirko die Moderation und dirigierte einige Titel. Da es ab und an Probleme mit der Stromversorgung für unsere Technikanlage gab, nicht nur an der Ostsee, kaufte der Verein eine neue Box mit Funkmikroanschluss, die auch mit Akku stundenlang betrieben werden kann. Der für Montag geplant Auftritt in Ahrenshoop fiel den widrigen Platzverhältnissen zum Opfer, wie man so schön beim Fußball sagt. Der Regen der vergangenen Tage hatte die Auftrittswiese "unbespielbar" gemacht. Als Nachholetermin wurde der Freitag angesetzt. Das Wetter spielte am Nachmittag mit und so wurde bei lockerer Bewölkung ein Strandbesuch mit Badeversuchen für Mutige möglich. "The same procedure as last year" Weil man schönes Wetter ausnutzen soll, trafen wir uns abends am Strand um aus Strandkörben einen Kreis zu bilden und gemeinsam den TagMinigolfturnier -- Unsere Besten bei einem bis vielen Getränken ausklingen zu lassen. Dienstag war für 10:00 Uhr ein Minigolfturnier angesetzt. Auf 18 Bahnen musste der Golfball -durch-über-um-auf- verschiedene Hindernisse ins Loch gespielt werden. Nach der Vorrunde, in der alle 18 Bahnen gespielt wurden, ermittelten die 5 Besten in einem Endkampf auf 6 Bahnen mit Stechen den Sieger. Es gewann Ronny vor Christian und Silvana. Die Sonne schien und so wurde der restliche Tag am Strand verbracht. Sorgte letztes Jahr noch eine einzelne Wasserpistole für Spaß und gute Laune am Strand, war die Aufrüstung bei den Mitreisenden in diesem Jahr nicht zu übersehen. Viele Wasserpistolen mit verschieden großen Tanks und Wasserpumpkanonen ließen manchen unfreiwillig nass werden. Da die Bühne in Zingst durch eine andere Musikformation belegt war, wichen wir am Abend mit unserem Auftritt für das ZingsterAuftritt im Restaurant Strandidyll Publikum vor das Restaurant Strandidyll aus. Eine Stunde gab es zu Schnitzel und Bier musikalische Kost gratis dazu. Ausklingen sollte der Tag in einer Strandkorbrunde und die "Jugend" entschied sich für italienisch Speisen. Mittwoch war der letzte Sonnentag unserer Reise. Strandbesuch bis zur Mittagszeit und dann fuhren wir nach Stralsund. "The same procedure as last year" Vor dem Meereskundemuseum spielten wir eine Stunde auf. Baumaßnahmen vor dem Museum verhinderten vielleicht trotz Werbung in der Ostseezeitung diesmal eine große Besucherzahl im Museumsinnenhof. Der wunderschöne Sonnenuntergang am Strand war heute das begehrteste Fotomotiv. In geselliger Strandkorbrunde fand ein Ratespiel statt und Zeit für einen PlauschVorbereitung auf das Ratespiel miteinander war auch noch. Mit stark bewölktem Himmel startete der Donnerstag. Ausschlafen, Frühschoppen oder ein Bummel durch Zingst waren die Alternativen. Am Nachmittag spielten wir eine Stunde vor dem Ozeaneum in Stralsund auf. Da der Besuch des Ozeaneums meistens mit Wartezeiten beim Einlass verbunden ist, konnten wir die vielen Besucher mit unserer Musik erfreuen und mancher war auch nur wegen uns erschienen. Nach dem Auftritt erhielten wir freien Eintritt in "Europas Museum des Jahres 2010". In den fünf Dauerausstellungen wird der Wasserplanet Erde mit Modellen, Tierpräparaten und AquarienGöhren 28. Juli - Musiker spielen im Trockenen, Publikum tanzt im Regen dargestellt. Die Zeit zum Besuch des Ozeaneums war leider etwas kurz, denn in Göhren auf der Insel Rügen wurden wir am Abend zum Konzert erwartet. Leider regnete es während des gesamten Konzertes aber der denkmalgeschützte Musikpavillon im Kurpark bietet auch dem Publikum Schutz vor Regen und so fanden sich doch viele Besucher ein. Auf der Rückfahrt nach Zingst regnete es weiter und so begann auch der Freitag, was nichts Gutes für unseren letzten Auftritt bedeutete. Der Anruf aus Ahrenshoop kam noch vor der Mittagszeit, die Absage des auf Freitag verlegten Auftrittes, da der Regen der vergangenen Nacht die Auftrittswiese wieder aufgeweicht hatte. Etwas abgewandelt: "The same procedure as last DAY" Die so gewonnene Freizeit wurde für Eisessen, Frühschoppen und Spaziergänge genutzt, weil Fehlanzeige bei Strand- und Badewetter. Diesmal nicht zumMützen, Nachwuchstrompeter, Zauberbier Musizieren sondern zum gemeinsamen Schnitzelessen trafen wir uns am Abend im Restaurant Strandidyll. Der Regen verhinderte eine Abschlussparty am Strand und so wurde in einigen Appartements mit kurzfristiger starker Überbelegung der Ausklang der Fahrt gefeiert. Am Sonnabend nach Frühstück und Grobaufräumung der Appartements wurde der Bus beladen für die Rückreise. Weil der Wettergott wahrscheinlich keine Veränderungen mag fuhren wir wie bei der Hinreise im Sonnenschein um 10:00 Uhr in Zingst los und fanden bei unserer Ankunft in Geithain um 17:45 Uhr Starkregen vor. Trotz der Wetterkapriolen war es wieder eine schöne Reise.

 
Meeresmuseum Stralsund
 
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