Ostseereise 2010
 
24.07.   Seebrückenschild   31.07.
 
 

Ausreichend versorgt mit Getränken und kleinen Leckereien für die Fahrt startete der Bus in Geithain am 24.07. um 7:40 Uhr. Da einige mit dem Privat-PKW fuhren, war im Bus genügend Platz für Instrumente und Reisetaschen. Das Bad Lausicker Busunternehmen Ludwig hatte uns übrigens den Bus zur Verfügung gestellt, Appartementanlage Residenz am Strandden das Rundfunkblasorchester Leipzig für seine Fahrten nutzt und weil die entsprechende Werbung daran klebte sagte bei den Auftritten unser Moderator Mirko Senftleben ein paar passende Worte dazu. Fast wie auf dem Ablaufplan angegeben erreichten wir trotz Stau von 90 Minuten Zingst gegen 17:00 Uhr.Gemeinsames Abendessen Untergebracht waren wir in der Appartementanlage "Residenz am Strand". Ein kleines Frühstückstarterpaket für den nächsten Tag hatte unser Reiseorganisator in jedem Appartement in den Kühlschrank gelegt. Ansonsten war meist Selbstverpflegung angesagt. Zum Ausklang des Anreisetages trafen wir uns beim gemeinsamen Abendessen im Familienrestaurant Vis a Vis. Der Sonntagvormittag begann mit Freizeit und da die Ostsee hohe Wellen schlug, war das Baden ein großes Vergnügen. Der erste Auftritt am späten Nachmittag fand zum Hafenfest in Dierhagen statt. Ein buntes Musikprogramm, extra für die Ostseereise zusammengestellt, bot das Blasorchester dar. Es umfasste maritime Titel, Polken und Märsche sowie als Abschluss denTanzeinlage in Ahrenshoop Steigermarsch. Natürlich wurden bei allen Auftritten Zugaben gefordert. 4 junge Musiker von 11 bis 14 Jahren fuhren das erste Mal mit dem Blasorchester auf Reisen und die anfängliche Aufgeregtheit legte sich schnell. Nach unserem Auftritt blieben wir noch in Dierhagen und das Tanzbein konnte geschwungen werden. Am Montag war erst Stranderholung angesagt und am Nachmittag ein Auftritt in Ahrenshoop auf der Galeriewiese. Die Sonne meinte es gut und so wurden Musiker und Publikum die gesamte Auftrittszeit von ihr reichlich verwöhnt. Da stellt sich natürlich die Frage: Hut, seit neuestem auch von einigen "Eimer" genannt, auf oder ab? Diesmal wurde die Variante mit Hut gewählt. Da es hier eine Umzugsmöglichkeit für unsere Tanzgruppe gab, traten sie mit ihrer Darbietung zum Titel "Theme from New York, New York" auf. Am Abend gab es ein "Geschenkespiel". GeschenkespielWir trafen uns auf einer Sitzfläche gegenüber unserem Quartier, wo auf einer Decke schon in Zeitungspapier eingewickelte Dinge lagen. Der Würfel entschied über Glück und Pech und nachdem alle ein Geschenk hatten wurde ausgepackt. Aber zu früh gefreut über manch tolles Geschenk denn in einer zeitlich begrenzten zweiten Runde konnte getauscht werden. Heiß begehrt waren eine kleine Auftritt vorm Meeresmuseum StralsundWasserspritzpistole und ein Gläserset. Mit Gesang, begleitet von Norman auf dem Akkordeon, ließen wir den Abend ausklingen. Am Dienstag führte uns ein Tagesausflug nach Stralsund. Vor dem Meereskundemuseum spielten wir eine Stunde auf. Da in der Ostseezeitung und einigen regionalen Blättern für unser Konzert geworben wurde, war der Museumsinnenhof gut gefüllt mit Publikum. Anschließend erhielten wir freien Eintritt ins Meereskundemuseum und natürlich waren die vielen Aquarien ein Anziehungspunkt für uns. Am Nachmittag legte ein Motorschiff zur Hafenrundfahrt mit uns an Bord ab. Vorbei an der Werft, der Stadtansicht und unter der neuen Rügenbrücke hindurch kreuzte das Schiff auf dem Strelasund. Zurück in Zingst fanden sich am Abend mehrere gesellige Runden. Vorerst letzter Tag des schönen sonnigen Wetters war der Mittwoch der zum Baden, einer Abendessen im MetaxaRadtour oder Einkaufsbummel genutzt wurde. Umzug durch Zingst hieß es am Abend für uns. Mit Start an der Seebrücke liefen wir eine kleine Runde durch die Zingster Touristenmeile und da Musiker manchmal aber wirklich nur manchmal durstig sind, spielten wir noch eine halbe Stunde für Geld in den Hut. Der Donnerstag startete mit Regen und auch tagsüber gab es kein richtiges Strandwetter, also ein Tag zum faulenzen. Geplant war ein gemeinsames Abendessen mit Chefkoch Jörg, doch die Küchenausstattung unserer Appartements eignete sich nicht für die benötigten Mengen. Die Ersatzlösung hieß griechisches Restaurant "Metaxa", wo wir damals bei unseren Konzertreisen nach Auftritt bei Kruses RäucherfischimbissZingst 2000 und 2001 jeden Tag gefrühstückt haben. Eine Essenauswahl wurde extra fürs Blasorchester zusammengestellt und lecker war es auch noch. Bestellt für den Freitagvormittag waren Paddelboote für eine Tour über den Bodden. Schlechtes Wetter und zu hoher Wellengang verhinderten dies. Einige Mutige wagten am Nachmittag ein Abschiedsbad in der Ostsee. Kruses Räucherfisch hatte uns für ein Abendkonzert vor seinem Fischimbiss am Bodden engagiert und viele Zuschauer lauschten beim Abendbrot unserer Musik. Nach dem Konzert gab es Fischbrötchen für alle und einen hauseigenen Auftritt im Borner HafengeländeKräuterschnaps worauf wir im Gegenzug 2 Flaschen von unserem Schnaps Musikantenfreund dem Inhaberehepaar überreichten. Ausklingen sollte der letzte Abend am Strand bei gemütlichem Zusammensein. Schnell wurde aus Strandkörben ein Kreis gebildet und schon begann die Abschiedsparty. Leider beendete die Strandstreife gegen halb elf unser Treiben, ehrlich wir haben alle Strandkörbe wieder richtig hingestellt und aufgeräumt, so dass wir auf die schon bekannte Sitzfläche ausweichen mussten. Die Letzten kehrten erst nach Mitternacht in ihre Appartements zurück. Abfahrt 9:30 Uhr zum letzten Auftritt nach Born war die Zeitvorgabe für den Rückfahrtsonnabend. Zeitiges Aufstehen war angesagt denn Frühstück, Tasche packen, Appartement aufräumen und Bus beladen musste organisiert werden. Pünktlich erreichten wir Born, wo wir am Boddenhafen aufspielten. Wie nicht anders zu erwarten, schien am Abreisetag natürlich wieder die Sonne und bei wolkenlosem Himmel erklangen die letzten Töne unserer Reise für das Borner Publikum. Nach einem kleinen Mittagsmahl traten wir die Heimreise nach Geithain an und eine schöne Fahrt neigte sich dem Ende zu.

 

Abschiedsbild
 
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